Historische Beiträge - 2010 - 2018



GÖD-Pensionisten Vorarlbergs
auf Bildungsreise 2018
"Thüringen 501"

Gruppenbild: Reisegruppe in Mittweida (Foto G. Pötscher)
Gruppenbild: Reisegruppe in Mittweida (Foto G. Pötscher)

► Reisebericht öffnen!



Erwachsenenschutzrecht -Neue Rechtslage - Foto: © rawpixel.com

ERWACHSENENSCHUTZRECHT
Neue Rechtslage seit 1. Juli 2018

Mit 1. Juli 2018 ist das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft getreten und hat die seit Jahren geltenden Bestimmungen des Sachwalterschaftsrechtes abgelöst. Die neue Rechtslage sieht eine differenzierte Unterstützung vor und steht auf folgenden vier Säulen:

  1. Vorsorgevollmacht
  2. Gewählte Erwachsenenvertretung
  3. Gesetzliche Erwachsenenvertretung
  4. Gerichtliche Erwachsenenvertretung

Mag. Luise Gerstendorfer, Vorsitzender Stellvertreterin der Landesleitung der GÖD Pensionisten Niederösterreich und Mitglied der erweiterten Bundesleitung hat als Juristin das neue Erwachsenenschutzrecht in einer 24-seitigen Broschüre zusammengefasst, die allen unseren Mitgliedern zur Durchsicht und Download im LogIn-Bereich der GÖD-Website https://www.goed.at unter [Publikationen] ► [Folder und Broschüren] online zur Verfügung steht.

Diese kostenlose Broschüre wurde mit Datenstand August 2018 allen GÖD-Pensionisteninnen und -Pensionisten österreichweit im Postweg zugestellt. Neupensionisten werden Sie mit einem Begrüßungsschreiben gemeinsam mit dem Servicehandbuch von unserer Landesleitung erhalten.

Presseaussendung der Landesleitung GÖD-Pensionisten Vorarlberg ► hier klicken! (PDF 75K)



Logo - Sonderpensionsanpassung § 41(3) PG 1965

Musterprozesse
in Sachen Sonderpensionsanpassung § 41(3) PG 1965
Erster Teilerfolg!

Zur Bekämpfung der unserer Überzeugung nach altersdiskriminierenden Rechtslage, sind gegenwärtig zwei Musterprozesse mit gewerkschaft-lichem Rechtsschutz gerichtsanhängig. Nach den abschlägigen Bescheiden des BVA-Pensionsservices wurde der Rechtsweg zum Bundesverwaltungsgericht beschritten, dessen Erkenntnis ebenfalls abschlägig war, jedoch eine Revision durch den Verwaltungsgerichtshof ermöglichte. Diese wurde ebenfalls mit gewerkschaftlichem Rechtsschutz eingebracht.
Der Verwaltungsgerichtshof hob mit Erkenntnis vom 25. Oktober 2017, Zahl Ro 2016/12/0027-4 (mitentschieden Ro 2016/12/0028) das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes (Diskriminierung des Alters) auf.

Mehr lesen! (PDF-352K) ► hier klicken! (PDF 352K)


Pensionist zählt sein Bargeld © Gina Sanders.Fotolia.com

Pensionsanpassung 2018

DER PENSIONEN AUS DER GESETZLICHEN PENSIONSVERSICHERUNG (ASVG etc.);
DER RUHE- UND VERSORGUNGSBEZÜGE IM BUNDESDIENST SOWIE JENE DER LANDESLEHRER IM ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN DIENSTVERHÄLTNIS

mit Zweidrittelmehrheit beschlossen!

Am 12.10.2017 - in seiner letzten Sitzung vor der Wahl - hat der Nationalratswahl mit 2/3-Mehrheit das Pensionsanpassungsgesetz 2018 beschlossen. Es wurde am 25.10.2017 vom Bundesrat einstimmig gebilligt. Die beschlossene Fassung dieses Bundesgesetzes finden Sie im PDF-Format unter folgendem LINK:
► Pensionsanpassung öffnen! (PDF-Format)
GÖD kündigt die Anrufung der Höchstgerichte an!
Die GÖD kündigte in der Presseaussendung vom 12. Oktober 2017 an, mit gewerkschaftlichem Rechtsschutz entsprechende Musterverfahren vor die Höchstgerichte und den Europäischen Gerichtshof zu bringen, um die volle Wertsicherung der Ruhebezüge betroffener Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.
(Siehe GÖD-Magazin Ausgabe 8 / Dez 2017 – Seite 37!
Nachdem die Ruhebezüge für Jänner 2018 angewiesen worden sind ist nun der Weg offen, für die Einleitung dieser Verfahren. In einem ersten Schritt sind abschlägige Bescheide des BVA-Pensionsservices erforderlich. Erst danach kann der Rechtsweg mit dem Gang zum Bundesverwaltungsgericht gestartet werden.
Wir bitten um Verständnis, dass die von der GÖD in diesem Rechtsstreit angerufenen Gerichte für ihre Entscheidungen eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen werden, auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Wie lange es daher dauern wird bis ein rechtsgültiges Erkenntnis vorliegt, ist daher konkret nicht abzuschätzen.
Presseaussendung: APA-OTS0236, 12. Oktober 2017

► Mehr Infos zur Pensionanpassung 2018





Unser Anliegen. Meinungsbildung durch Diskussion!

MS-OneDrive-Fotoalbum - 35 Bilder ► hier klicken

OneDrive-Fotoalbum - 35 Bilder (Podiumsdiskussion: Arbeitswelt/Gesellschaft - HEUTE.MORGEN) erstellt von Josef Strassner © 2017 BV22

Bildleiste:</b> vlnr.: Kurt Kumhofer, Mag. Martin Ohneberg, Mag´a Heidi Schuster-Burda und Mag. Bernhard Bereuter. Fotos: Josef Strassner - Bundesleitung
Bildleiste: vlnr.: Kurt Kumhofer, Mag. Martin Ohneberg, Mag´a Heidi Schuster-Burda und Mag. Bernhard Bereuter.
Logo-Penspower

PODIUMSDISKUSSION

„Arbeitswelt/Gesellschaft - HEUTE.MORGEN“

Ausführlicher Bericht mit Links zum Fotoalbum öffnen auf der Website der Bundesleitung ► hier klicken!





DER NATUR ZULIEBE – DEN GENERATIONEN VERBUNDEN
„Generationenbaum“ in Bregenz gepflanzt!

Gruppenbild: Vors-StV Kurt Kumhofer und Stadträtin Elisabeth Mathis – Bildmitte – mit Funktionärinnen und Funktionären der Bundesvertretung der 
									 GÖD-Pensionisten vor den neu gepflanzten Baum - „Spitz-Ahorn 'Emerald Queen‘“
Gruppenbild: Vors-StV Kurt Kumhofer und Stadträtin Elisabeth Mathis – Bildmitte – mit Funktionärinnen und Funktionären der Bundesvertretung der GÖD-Pensionisten vor den neu gepflanzten Baum - „Spitz-Ahorn 'Emerald Queen‘“

Bildbericht mit Links zum Fotoalbum öffnen ► hier klicken!




Bildcollage -Bildungsreise Burgenland gestern - heute - Pfarrkirche Köszeg, Reisegruppe in Bewegung, beim Heurigen in Oggau und am 
								        Planetenwanderweg in Bernstein
Bildcollage: Pfarrkirche Köszeg, Reisegruppe in Bewegung, beim Heurigen in Oggau und am Planetenwanderweg in Bernstein

Bildungsreise
GÖD-Pensionisten Vorarlberg
"Burgenland gestern - heute"

Bildbericht mit Links zum Fotoalbum öffnen ► hier klicken!




Donnerstag, 30. März 2017

Das neue Erbrecht!
 Thema des Vortrages von RA Dr. Claus Brändle
bei der Mitgliederversammlung der GÖD-Pensionisten Vorarlberg in Rankweil.

Collage-Bildungsreise 2017 - Burgenland gestern - heute. Fotos:  Andi Bruckner – © FH Burgenland GmbH,  Roman Klementschitz und Zei Andrei Meriae wikipedia.org

Mehr darüber ► hier klicken!




Collage BV22 -Cyberkiminalität -Hintergrund: © kran77.fotolia.com

Web-Surfen
Tipps‚ Tricks und Gefahren

Um das Surfen in der digitalen Welt kommen auch Pensionisten nicht mehr herum. Aber nicht nur das WIE (kann überhaupt gesurft werden) stand auf dem Programm des jüngsten Bildungsseminars in Salzburg, auch das WAS (kann alles falsch gemacht werden).

Mehr zu diesem Thema und weiterführende LINKs ► hier klicken!




Bildungsreise 2016 der GÖD-Pensionisten Vorarlberg

"Österreichs Luxemburg"

Gruppenbild - GÖD-Pensionisten Vorarlberg vor der Porta-Nigra in Trier | Foto: S. Hofer
Gruppenbild - GÖD-Pensionisten Vorarlberg vor der Porta-Nigra in Trier | Foto: S. Hofer

Reisebericht zusammengestellt von Landesvorsitzenden Dir. Armin Brunner öffnen ► hier klicken!




17. Landestag - GÖD-Pensionisten Vorarlberg

ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl
zu Flüchtlingsproblematik und Pensionen!

Neugewählte Landesleitung -ohne Dr. Werner Schuler, Franz Lucny und Eugen Fend ► Team im Detail

Neu gewählte - Bild (vlnr): Hansmann, Pitter, Lenk, Dragosits, Brunner, Längle, Pötscher, Peter, Wieland, Abram
Neugewählte Landesleitung - GÖD-Pensionisten Vorarlberg(vlnr): Hansmann, Pitter, Lenk, Dragosits, Brunner, Längle, Pötscher, Peter, Wieland, Abram

Bildbericht über den 17. Landestag lesen ► hier klicken!




Pensionsbeitrag von Pensionsbezügen
„öffentlich Bediensteten“ abschaffen!

RESOLUTION

Die Landesvertretung der GÖD-Pensionisten Vorarlberg richtete in einer Resolutiton an die Abgeordneten Vorarlbergs in National- und Bundesrat folgende Anfrage: "Sind Sie bereit, die Abschaffung des „Pensionsbeitrages von Pensionen“ – zumindest von Brutto-Beträgen bis zur Höhe der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage (derzeit € 4.650) – zu unterstützen?

Resolution in Volltext aufrufen: ► hier klicken!

Karlheinz Kopf - II. Präsident des Nationalrates, unterstützt dieses Anliegen!

Unterstützungs-E-Mail im Originaltext ► hier klicken! (PDF-290K)



Alt-Landesrand Dr. Rainer Gögele - Foto Wikipedia
Alt-LR Dr. Rainer Gögele

(Weiter)Bildung
in der 3. Lebens-Phase

Alt-LR Dr. Rainer Gögele bei den GÖD-Pensionisten

Wie steht es mit den Weiterbildungsmöglichkeiten, haben sie überhaupt einen Sinn, welche Folgerungen ergeben sich daraus? Dr. Gögele stellte sich in bravouröser Art dieser Herausforderung. ► Mehr lesen!



Info-Folder der Landesleitung der GÖD-Pensionisten Vorarlberg - 'Solidarität - springender Punkt' zur Ansicht oder zum Herunterladen öffnen
Info-Folder der Landesleitung der GÖD-Pensionisten Vorarlberg

Info-Folder zur Ansicht oder zum Herunterladen öffnen ► hier klicken! (PDF-295K)




Pensionsanpassung 2015

Pensionsanpassung für Bundespensionisten per 1. Jänner 2015
1,7 Prozent (= Inflationsrate 8/2013 - 7/2014)

► Mehr Infos zur Pensionanpassung 2015




Muster - SeniorInnen Jahreskarte Österreich © vida-nö

Parlamentarische Bürgerinitiative „SeniorInnen-Jahreskarte – Österreich“
im Nationalrat eingebracht!

Proponenten der Initiative MITBESTIMMUNG unter Leitung von Werner Vlcek haben am 9. Dezember 2014 die Forderung auf Schaffung einer leistbaren SeniorInnen – Jahreskarte – Österreich als „Parlamentarische Bürgerinitiative“ im Nationalrat eingebracht. Die dafür nötige Anzahl von 500 Unterstützungs-Erklärungen wurde mit mehr als 6.000 um ein Vielfaches überschritten. Besonders dafür engagiert haben sich Kolleginnen und Kollegen aus unseren Reihen (GÖD-Pensionisten).

Dafür herzlichen Dank!

Bitte stimmen auch Sie dieser Bürgerinitiative im parlamentarischen Verfahren online zu!
Mehr Informationen und LINK wo Sie online zustimmen und das Verfahren mitverfolgen können.
► hier klicken!




Collage JoSt - @K.-U. Häßler - fotolia.com

Sonderpensionenbegrenzungsgesetz
Begutachtungsentwurf

Betroffen sind:
Bundesbeamten-Pensionisten mit einem Brutto Ruhebezug über der 1,5fachen Höchstbeitragsgrundlage (HBGL - ASVG)

(Wert 2014: € 4.530 x 1,5 = € 6.795)

Am 25. März 2014 ging das "Sonderpensionen-begrenzungsgesetz" in Begutachtung. Es soll am 1. Jänner 2015 in Kraft treten. Darüber wurde in den Medien zwar viel berichtet, doch aus Anfragen von Kolleginnen und Kollegen wissen wir, dass dadurch auch viel Unklarheit entstanden ist. Artikel 3 des bis 6. Mai 2014 in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurfes betrifft das Pensionsrecht der Bundesbeamten (insbesondere § 13a PG).

Zusammenfassung:
Aus Artikel 3 des Gesetzesentwurfes und den Erläuterungen dazu ergibt sich, dass Bundes Pensionisten von der Erhöhung des Pensionssicherungsbeitrages nicht betroffen sind , wenn ihr Bruttopensionseinkommen 150% der Höchstbeitragsgrundlage ASVG nicht übersteigt. (Wert 2014: 150% = € 6,795). Übersteigt die Bruttopension diesen Wert, dann wird der überschießende Teil mit 10% Pensionssicherungsbeitrag belastet. Für Geldwerte von Bruttopensionen bis zu diesem Grenzwert bleibt der Beitrag nach § 13a PG unverändert.

Dr. Wilhelm GLOSS, GÖD-Vorsitzender-StV im Gespräch dazu:

"Der GÖD ist es in den Vorgesprächen gelungen, die ursprünglich mit 5% geplante gewesene Belastung von Bruttopensionen über der Höchstbeitragsgrundlage ASVG (Wert 2014: € 4.530,--) zu verhindern."

Auszug aus dem Begutachtungsentwurf ► hier klicken! (PDF-Files 160K)

Zusammengestellt von Josef STRASSNER
Medienreferent der Bundesleitung der GÖD-Pensionisten



GÖD-Pensionisten mit "Aktiven" solidarisch!

göd-danke-demo - Quelle: Website www.goed.at

18. Dezember 2013

Großdemonstration von GÖD und GdG
auf dem Ballhausplatz in Wien

Lt. Polizeiangaben waren es an die 40.000 Kolleginnen und Kollegen aus allen Berufsgruppen und aus ganz Österreich, die zur Großkundgebung auf dem Ballhausplatz zusammengekommen waren, um gegen das unakzeptable Vorgehen der Regierung - insbesondere in Sachen eines gerechten Gehaltsabschlusses für die Bediensteten des Öffentlichen Dienstes und gegen die Aushöhlung und das Zurückdrängen der Sozialpartnerschaft - zu demonstrieren.

Mehr darüber auf der Website der Bundesvertretung ► lesen




Pensionsanpassung 2014 - fixiert!

25. November 2013 - Nach Gesprächen mit dem Seniorenrat gab Sozialminister Rudolf Hundstorfer bekannt:

Pensionsanpassung per 1. Jänner 2014
1,6 Prozent (= Inflationsrate 2,4 % minus 0,8 Prozentpunkte)
Ausgleichs- und Ergänzungszulagen werden mit 2,4 Prozent angehoben (volle Inflationsrate).

► Mehr Infos zur Pensionanpassung 2014



Fünf vor Zwölf  Grafik: Andrey.Burmakin - fotolia.com

Pensionssicherungs-Beitrag

Jetzt ist es Zeit!

"Pensionssicherungsbeitrag" auf alle Ruhebezüge
ersatzlos abschaffen!

Mehr über diese Aktion ► lesen!

Danke, dass Sie unsere Forderung mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben!

Informationen über den Aktuellen Verlauf und die Umsetzung der Forderung auf
► www.goed.penspower.at



Geldzählen 2012 - fotocrew - fotolia.com

Pensionsanpassung 2013

geltend für Pensionen aus der Pensionsversicherung (z.B. ASVG)
und für Ruhebezüge der Bundesbeamten und pragm. Pflichtschullehrer

1,8%

für alle Ruhebezüge und Pensionen auf die erstmals vor dem 1.1.2012 *) Anspruch bestanden hat
sowie für Versorgungsbezüge und Hinterbliebenenpensionen

Zur Armutsbekämpfung wurde der Anpassungsprozentsatz der Ausgleichszulagen-Richtsätze mit 2,8 % festgesetzt.



*) ► Mehr lesen
► Presseaussendung des Seniorenrates vom 4.12.2012
► Pensionskommission beschließt Richtwerte für 2013



Niedrige Versorgungsleistungen?
Stift Kremsmünster - Fischkalter

Weiterbildung – auch im Alter

Bildungsreise 2012 der GÖD-Pensionisten Vorarlberg
Oberösterreich und Südböhmen

Für Rasten und Rosten ist immer noch Zeit, so die Aussage eines Reiseteilnehmers; einer jener, die regelmäßig an Bildungsveranstaltungen teilnehmen, und dies im fortgeschrittenen Alter. Mit ein Grund, weswegen die Landesvertretung der GÖD- Pensionisten Vorarlberg seit Jahrzehnten auch Bildungsreisen anbietet. Heuer ging es nach Oberösterreich bzw. Südböhmen.

Mehr lesen ► Bildbericht Bildungsreise 2012


Niedrige Versorgungsleistungen?
Niedrig versorgt!

Beamten-Pensionistensondersteuer "(Pensionssicherungs-)Beitrag"

Geldmangel - Regierung bremst!

Unverbindliche Expertengespräche
anstatt Verhandlungen

Mangels Verhandungsmandat der Regierungs- vertreter verlief auch die 2. Runde der Gespräche zur Abschaffung des Beitrages (Par. 13a PG) für niedrige Versorgungsleistungen ohne Ergebnis. Die Gewerkschaftsvertreter fordern echte Verhandlungen und von der Regierung eine klare Definition des Begriffes "niedrige Versorgungsleistungen".

Mehr lesen ► APA-OTS0029 | PensPower-Flugblatt (PDF- 607K)

Siehe dazu Artikel ► "MEINUNG DES VORSITZENDEN"
der im GÖD-Magazin 6 (Sept.) 2012 veröffentlicht wird. (PDF 213K)


Gleichbehandlung

1,1 Prozent - Sonderpensionsanpassung

Mit 1. Oktober 2012 werden die Pensionen jener 540.000 Pensionistinnen und Pensionisten, die bei der Anpassung 2008 eine Pension unter dem Ausgleichszulagenrichtsatz (unter 747 Euro) bezogen, aber keine Ausgleichzulage erhalten haben, mit einer Sonderanpassung von 1,1 Prozent angehoben. Durch diese Sonderanpassung für die damals betroffene Gruppe erhöht sich auch deren Berechnungsbasis für die allgemeine Pensionsanpassung 2013.

Diese Regelung konnte von den Seniorenvertretern in Verhandlungen mit BMASK Rudolf Hundstorfer erzielt werden, denn vom OGH-Urteil (Siehe Kasten!) hätten nur jene Pensionistinnen und Pensionisten profitiert, die den Klagsweg eingeschlagen haben. Von der nunmehr erzielten Lösung profitieren alle Betroffenen.

Gerichtsentscheide
EuGH: In einem Vorabentscheidungsverfahren hat der EuGH festgestellt, dass eine nationale Regelung, die dazu führt, dass ein erheblich höherer Prozentsatz weiblicher als männlicher Pensionsbezieher von einer außerordentlichen Pensionserhöhung ausgeschlossen wird, in Widerspruch zum Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit steht. Der Ausschluss der Kleinstpensionen von der außerordentlichen Erhöhung benachteiligt einen erheblich höheren Prozentsatz weiblicher als männlicher Pensionsbezieher, wobei diese Benachteiligung weder mit dem früheren Pensionsanfallsalter erwerbstätiger Frauen noch mit der bei ihnen längeren Bezugsdauer der Pension oder damit gerechtfertigt werden kann, dass auch der Ausgleichszulagenrichtsatz für das Jahr 2008 überproportional erhöht wurde.
OGH: Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat entschieden, dass Pensionistinnen und Pensionisten mit einer Pension unter dem Ausgleichszulagen-Richtsatz bei einer Anpassung während der vorigen Legislaturperiode im Jahr 2008 (unter 747 Euro) nicht 1,7 Prozent, sondern 2,81 Prozent Pensionserhöhung erhalten sollen.


Pensionsanpassung  Grafik: fotocrew - fotolia.com

Pensionsanpassung 2012

Die Seniorenvertreter (Andreas Kohl und Karl Blecha) haben am Montag, 14. November 2011 in Verhandlung mit Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger die Pensionsanpassung für 2012 samt Begleitmaßnahmen paktiert.

Verhandlungsergebnisse
1. Pensionsanpassung

  • Pensionen bis € 3.300 brutto werden mit 2,7% aufgewertet,
  • für Pensionen bis zu einer Höhe von € 5.940 brutto wird der Anpassungsprozentsatz linear auf 1,5% reduziert
    ► Richtwert-Tabelle mit Berechnungsformel und
  • für Pensionen über € 5.940 brutto wird es mit 1,5% gedeckelt.

Dazu wurden folgende Zahlen kolportiert:

  • Alle Pensionen der 2.270.000 Leistungsberechtigten in der gesetzlichen Pensionsversicherung (ASVG, Gewerbe, Bauern) werden mit 2,7% aufgewertet.
  • Von den 245.900 Beamten mit Ruhebezug erhalten
  • 215.000 (bis € 3.300 brutto) die volle Anpassung von 2,7% und
  • 30.900 (über € 3.300 brutto) zwischen 2,7% und 1,5% bzw. 1,5%

Die Pensionsanpassung wurde von Nationalrat und Bundesrat beschlossen und trat mit 1.1.2012 in Kraft.


2. Alleinverdiener-Absetzbetrag
Pensionisten-Alleinverdiener-Paare ohne Kinder, deren Pension - oder Ruhebezug brutto € 1.750 monatlich nicht überschreitet wird der Alleinverdiener-Absetzbetrag wieder gewährt.

Anmerkung: Die Bundesvertretung der GÖD-Pensionisten als Initiator der Petition auf Zurücknahme der Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages für kinderlose Haushalte sieht darin zwar nicht den "großen Wurf" aber doch einen 1. Schritt und Teilerfolg. ► Meinung der Bundesleitung | ◕ Problem "Grenzbeträge"


3. Topf-Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen
Alleinverdiener ohne Kinder, sollen durch Reparaturen im Bereich des Steuerrechtes wieder jene steuerlichen Begünstigungen erhalten, wie vor Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages. (z.B.: Topf Sonderausgaben € 5.840 anstatt € 2.920)

Achtung! Neuregelung gilt für erstmals bei der Veranlagung für das Kalenderjahr 2012

Mit BGBl 112/2011 – in Kraft getreten am 8.12.2011 - wurde ua. auch § 18 des Einkommensteuergesetzes novelliert, der die Sonderausgaben regelt. In § 18 Abs. 3 Z 2. wurde nach "Dieser Betrag erhöht sich" folgende Textpassage eingefügt:

"- um 2 920 Euro, wenn dem Steuerpflichtigen kein Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zusteht, er aber mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragener Partner ist und vom (Ehe-)Partner nicht dauernd getrennt lebt und der (Ehe-)Partner Einkünfte im Sinne des § 33 Abs. 4 Z 1 von höchstens 6 000 Euro jährlich erzielt"

.

Josef Strassner


Bundesleitung Pensionisten überreicht NR-Präsidentin Mag. Barbara Prammer Petition zum Alleinverdiener Absetzbetrag - Foto: Josef Strassner
Übergabe der Petition an Frau
NR-Präsidentin Mag. Barbara Prammer

1. Juni 2011

Alleinverdiener Absetzbetrag
Zurück an den Start!

Petition an den Nationalrat überreicht!

AbgNR Mag. Gertrude Aubauer, Seniorensprecherin der ÖVP, überreichte am 1. Juni 2011 gemeinsam mit den Initiatoren, den Funktionären der Bundesleitung der GÖD-Pensionisten, Dr. Otto Benesch, Kurt Kumhofer, Edith Osterbauer und Josef Strassner Frau Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer die von mehr als 1.500 Personen unterzeichnete Petition mit dem Verlangen, den Alleinverdiener-Absetzbetrag für kinderlose Paare rückwirkend mit 1.1.2011 wieder einzuführen.

Text der Petition ► lesen (PDF-Files 128K)


Detailinfos:

Alle APA-OTS-Meldungen: ► Pressemappe GÖD-Pensionisten | Behandlung im Petitionsausschuss des NR: ► Aktueller Stand
Sitzung des Petitionsausschuss 5.10.2011: ► APA-OTS | Bilder von der Überreichung: ► Fotoalbum laden


29. September 2011

Alleinverdiener Absetzbetrag
Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes

Streichung des AVAB für kinderlose Haushalte verfassungskonform!

► Erkenntnis (Originaltext PDF 217K)

Im Zeitraum 5. Oktober bis 1. Dezember 2011 war es möglich unsere

Petition an den Nationalrat - online unterstützen!

Danke für 132 Zustimmungserklärung!



3. Februar 2011
Vorsitzender Dir. Armin Brunner und Landesvorsitzender GÖD-Vorarlberg Eugen Lampert
Dir. Armin Brunner beim Landestag mit
Landesvorsitzender GÖD-Vorarlberg Eugen Lampert

Forderung, beschlossen am Landestag Pensionisten GÖD-Vorarlberg

Die prozentuellen Erhöhungen der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass sie bei den höheren Pensionen – über 2000 brutto – zu Einschleifregelungen mit bis zu Null-Erhöhungen geführt haben, den Empfängern kleinerer Pensionen nur durch Zuweisung von Mindestbeträgen einigermaßen geholfen werden konnte.
Der Landestag – unter Vorsitz von Armin Brunner – hat sich einhellig für einen fixen Betrag für alle bei den künftigen Pensionserhöhungen ausgesprochen.
Dadurch erhalten die Empfänger höherer Pensionen trotz der Wegsteuerung eines Großteils der Erhöhung wenigstens eine Teilabgeltung der gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Empfänger niederer Pensionen werden tendenziell bevorzugt; dies wiederum führt zur sozial gerechtfertigten Minderung der Differenz zwischen Mindest- und Höchstpensionen!

Rückfragehinweis: Armin Brunner - Vorsitzender der Landesleitung. @-Mail senden►



Sparpaket - Grafik: Gina Sanders - fotolia.com

10. Dezember 2010

Erweiterter Landesvorstand GÖD-Vorarlberg fasst Beschluss
gegen Verschlechterungen im Pensionsrecht, Pensionsanpassung 2011 und
Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages für kinderlose Ehepaare

"Die Streichung des Alleinverdiener-Absetzbetrages für Pensionisten stellt in Verbindung mit den sonstigen „Sonderverpflichtungen“ (Pensionssicherungsbeitrag, Pensionserhöhungen etc.) der Pensionisten des Öffentlichen Dienstes eine zusätzliche Belastung dar, die in dieser Form abzulehnen ist."

Mehr lesen ►



Direktor Armin Brunner
Dir. Armin Brunner

Gedanken zum Jahreswechsel 2011

Joseph Stiglitz, US-Ökonomen – und Nobelpreisträgers 2001 stellt in seinen Überlegungen eine Vision vor die Strategie.

Er fordert als Grundlage für die zu reformierende Finanz- und Wirtschaftspolitik den Aufbruch in eine neue Gesellschaft, bei der gemeinschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen. Die Vormachtstellung von Kapitalismus und Materialismus gegenüber der Moral ist abzubauen. Das Denken in Dimensionen des schnellen Gelderwerbs birgt die Gefahr des moralischen Niedergangs in sich. Schneeballsysteme unterstützen solche Vorgänge.

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Foto Landesleitung Pensionisten GØD Vorarberg mit Stadthalter Markus Wallner
Org.Ref. Erich Hansmann, VorsStV. Dr. Werner Schuler
Landesstatthalter Mag. Markus Wallner und
Vorsitzender Armin Brunner

Donnerstag, 29. April 2010,  im Hotel „Freschen“ in Rankweil

Die Tagesordnung umfasste neben bedeutsamen Informationen aus der GÖD und unserer Landesvertretung, wie der Vorstellung unseres neuen Vorsitzenden ua., auch ein Referat von Landesstatthalter Mag. Markus Wallner mit dem Thema: „Das Gesundheitswesen in unserem Land Vorarlberg“ vor, verbunden mit der Möglichkeit zu ausführlicher Diskussion.




Dir. Armin Brunner folgt AbtInsp Ernst Rosskopf

Vorstellung des neuen Landesvorsitzenden Mehr lesen ► (PDF 655K)

Begrüßungsschreiben des neuen Landesvorsitzenden Mehr lesen ► (PDF 375K)


Landeswappen Vorarlberg

Unser Anliegen. Ihre Betreuung und Information

Landesvertretung Pensionisten GÖD Vorarlberg